Wir sind klimaneutral

Unsere Bank hat die vollständige Klimaneutralität erreicht

Als Regionalbank liegt uns das Wohl der Menschen hier in der Region sehr am Herzen – eine gesunde Umwelt trägt unmittelbar dazu bei. Deshalb stellen wir uns bereits seit Jahren unserer ökologischen Verantwortung: Jüngst dadurch, dass wir unsere Bank vollständig klimaneutral gestellt haben. Durch die Geschäftstätigkeit entstehen täglich unweigerlich Treibhausgas-Emissionen. Sei es beim Energie- und Materialeinsatz in der Verwaltung, bei Geschäftsreisen oder bei den Arbeitswegen unserer Mitarbeiter/innen. Alles sind typische CO2-Quellen, welche wir bestmöglich reduziert und anschließend kompensiert haben.

Zuerst der Fuhrpark, nun die Gesamtbank

In einem ersten Schritt auf dem Weg zu Klimaneutralität haben wir bereits unseren Fuhrpark mit allen Dienst- und Poolfahrzeugen für das Jahr 2019 CO2-neutral gestellt. Insgesamt wurden mit unseren Fahrzeugen 519.121 km im Jahr 2019 zurückgelegt. So entstand ein CO2-Ausstoß von insgesamt 131 Tonnen. Diese 131 Tonnen haben wir komplett kompensiert: Mit der Unterstützung eines Klimaschutzprojektes für nachhaltige Forstwirtschadt im Amazonas. Nach einem klimaneutralen Fuhrpark folgt nun auch die Klimaneutralität für die Gesamtbank – und das ein Jahr früher als geplant.

  • Thomas Weskamp
  • Pressesprecher, Bereichsleiter Unternehmensentwicklung
  • Telefon 0731 183-2000

Wie funktioniert Klimaneutralität?

KlimaschutzTag
Bei unseren Pflanzaktionen wurden bereits 8.300 Bäume gepflanzt

Der Begriff "klimaneutral" bedeutet grundsätzlich, dass durch ein Produkt oder eine Dienstleistung die Menge an klimaschädlichen CO2-Gasen in der Atmosphäre nicht erhöht wird. Das Klima wird dadurch also nicht belastet.

Klimaneutralität kann erreicht werden, wenn die CO2-​Emissionen auf ein Minimum reduziert werden. Wir als Volksbank Ulm-Biberach eG haben dazu beispielsweise folgende Maßnahmen ergriffen:

  • 100 Prozent Ökostrom
  • klimaneutraler Postversand mit "GoGreen"
  • in 2019 insgesamt 4,08 Tonnen CO2-Einsparung durch die Teilnahme unserer Mitarbeiter an der AOK-Aktion "Mit dem Rad zur Arbeit": Von Mai bis August radelten sie auf ihrem Arbeitsweg insgesamt 20.747 Kilometer
  • 620 gepflanzte Bäume und Sträucher in 2019, 8.300 seit dem ersten Klimaschutztag in 2012


Die restlichen, nicht vermeidbaren CO2-​Emissionen werden kompensiert: durch die Unterstützung von Klimaschutzprojekten. Dabei spielt es keine Rolle, ob diese Projekte in Deutschland oder beispielsweise in Südamerika unterstützt werden. Wichtig ist, dass die weltweiten Emissionen in der Summe reduziert werden, unabhängig davon, wo die Treibhausgase entstehen.

Schon gewusst?

Jeder Einzelne von uns verursacht im Alltag klimaschädliche Gase. Diese werden durch den sogenannten "Ökologischen Fußabdruck" berechnet, zum Beispiel mit dem Klimarechner der WWF Deutschland. Wir haben Tipps für Sie zusammengestellt, wie Sie Ihren Alltag nachhaltiger gestalten und dabei sogar noch Ihren Geldbeutel schonen.


Wo entstehen überall Emissionen?

Klimaneutraler Fuhrpark
Unser Fuhrpark ist bereits seit 2019 klimaneutral

Um unsere Bank klimaneutral zu stellen galt es zunächst herauszufinden, welche CO2-Quellen es bei uns gibt und wie viele Emissionen darüber ausgestoßen werden. Dies erheben wir einmal im Jahr mit Hilfe von Umfragen und speziellen Berechnungen. Folgende CO2-Quellen konnten wir für unser Haus feststellen:

  • Heizung - Verbrennung fossiler und biogener Brennstoffe für Wärme, Dampf, Gas, etc.
  • eigener Fuhrpark (alle Geschäfts- und Poolfahrzeuge)
  • Strom/Fernwärme
  • Dienstreisen unserer Mitarbeiter/innen
  • Arbeitswege aller Mitarbeiter/innen
  • Papier und Drucksachen
  • Anschaffungen elektronischer Geräte (PC, Notebook, GAA, etc.)
  • Verpflegung bei Besprechungen und Kundenterminen
  • Veranstaltungen unseres Hauses

Größter Faktor: Arbeitsweg und Veranstaltungen

Einer der größten Emissionsfaktoren ist der Weg zur Arbeit: Dieser macht 51 Prozent der Gesamtemissionen der Bank aus. Insgesamt haben 80 Prozent unserer Mitarbeiter/innen einen Anfahrtsweg von durchschnittlich 32 km pro Tag. Pro Jahr sind das 7.040 km. 16 Prozent nutzen öffentliche Verkehrsmittel wie Bahn und Bus. Der Rest kommt mit dem Auto oder dem Motorrad zur Arbeit.

Auch bei Veranstaltungen entstehen CO2-Emissionen: Einerseits durch die Anfahrtswege der Teilnehmer/innen, aber beispeilsweise auch durch die Verpflegung während der Veranstaltung. Diese Emissionen galt es zu erheben: So verursachten unsere 121 Inhouse-Veranstaltungen im Jahr 2019 insgesamt 158 Tonnen CO2.


So kompensieren wir unseren CO2-Ausstoß

Urkunde Klimaneutralität

Kein Unternehmen kann sämtliche CO2-Emissionen vermeiden. Den verursachten CO2-Verbrauch kompensieren wir daher durch den Erwerb eines CO2-Minderungszertifikats im Goldstandard bei unserem Partner der First Climate AG. Damit unterstützen wir Klimaschutz-Projekte in Südamerika, Afrika oder Asien. Wir unterstützen ausschließlich Projekte, die ein Rating im Goldstandard oder im Verified Carbon Standard haben. Dieses Rating garantiert uns, dass unsere Gelder auch vor Ort ankommen.

Kompensation für das Jahr 2019: Vermiedene Abholzung im Amazonas

Im Jahr 2019 haben wir als Unternehmen 1.041 Tonnen CO2 verbraucht. Hinzu kommen noch die 131 Tonnen unseres Fuhrparks. Insgesamt liegt unsere CO2-Bilanz bzw. unser ökologischer Fußabdruck also bei 1.172 Tonnen für das Jahr 2019. Diesen Ausstoß kompensieren wir vollständig: mit der Unterstüzung eines Klimaschutzprojektes in Madre de Dios (Peru), wodurch die Abholzung des Regenwaldes im Amazonasgebiet verhindert wird. Das Projekt erfüllt die Kriterien des Verified Carbon Standards sowie 4 von 17 Sustainable Developement (Goals 1, 10, 12 und 15) der UNO.

Dennoch gilt für die Zukunft: Reduzieren ist besser als Kompensieren. Daher sind wir mit unseren ökologischen Bestrebungen noch lange nicht am Ende – unserer Heimat und Zukunft zuliebe.