Warnung vor gefälschten 50-Euro-Scheinen

Derzeit vermehrt gefälschte 50-Euro-Scheine im Umlauf – Volksbank Ulm-Biberach bittet um erhöhte Aufmerksamkeit.

Ulm, 15. Februar 2013. "Sieben ‚falsche Fünfziger‘ sind in den letzten Tagen in Ulmer Geschäftsstellen der Volksbank Ulm-Biberach eingezahlt worden“, so Ralph P. Blankenberg, Sprecher des Vorstandes. Die Bank geht von einer professionellen, bandenmäßigen Verbreitung aus und bittet um Vorsicht.

Mehrheitlich wurden die gefälschten Scheine über die Gastronomie in den Verkehr gebracht. Kleine Rechnungsbeträge werden mit den „Blüten“ bezahlt – der Betrüger erhält das Wechselgeld, der Wirt den wertlosen Schein. Spätestens bei der Einzahlung auf das Bankkonto fällt der Betrug jedoch auf. Die moderne Technik der Banken erkennt die Fälschungsmerkmale der Blüten.

Echte Geldscheine sind anhand einiger Merkmale zu erkennen, zum Beispiel:

  • Der Silberstreifen bzw. Sicherheitsfaden, der in den Schein eingearbeitet ist – er wird sichtbar, wenn die Banknote gegen das Licht gehalten wird.
  • Der „Kippeffekt“: Wird die Banknote gekippt, sollte das Hologramm entweder die Wertzahl der Banknote oder ein Fenster bzw. Tor zeigen. Auch sollte sich die Farbe der Wertangabe („50“) von Purpurrot zu Olivgrün ändern.   

Insbesondere 50-Euro-Noten sollten derzeit kritisch geprüft werden. Sollte ein Fälschungsverdacht vorliegen, empfiehlt es sich, die verdächtigen Scheine „spurenschonend“ zu behandeln und sofort die Polizei zu informieren.

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