Volksbank macht „mobil“

Ambulante Palliativversorgung Ulm APU e.V. freut sich über VW up

Die Volksbank Ulm-Biberach eG spendet in diesem Jahr drei VR-Mobile an soziale Dienste im Geschäftsgebiet. Die Schlüssel zum VR-Mobil für das Palliativnetz Ulm wurden gestern übergeben. Möglich wurde diese Unterstützung durch das Engagement der Auszubildenden des 2. Lehrjahres.

VW up geht an Palliativnetz Ulm
Bildunterschrift: Eines der insgesamt drei VR-mobile, die von der Volksbank Ulm-Biberach eG in diesem Jahr vergeben wurden, ging an das Palliativnetz Ulm. Möglich wurde diese Unterstützung durch das Engagement der Auszubildenden des 2. Lehrjahres. Sie übergaben den VW up gemeinsam mit Stefan Hell (Mitglied des Vorstandes der Volksbank Ulm-Biberach eG) an Frank Junginger (Geschäftsführer des Palliativnetz Ulm) und seine Kollegin Stephanie Rapp.

Ulm, 15. September 2015. Das multiprofessionelle Team der Ambulanten Palliativversorgung Ulm APU e.V. ist in Zukunft noch mobiler bei der Betreuung und Behandlung schwerkranker Menschen in der Region. Möglich macht dies die Volksbank Ulm-Biberach eG, die dem Palliativnetz Ulm einen VW up zur Verfügung stellt. Stefan Hell, Vorstand der Volksbank Ulm-Biberach eG, überreichte gestern gemeinsam mit den Auszubildenden des 2. Lehrjahres dem Geschäftsführer des Palliativnetz Ulm, Frank Junginger, die Fahrzeugschlüssel des Autos – VR-mobil genannt.

Gestiftet haben das VR-mobil rund 40.000 Kunden der Genossenschaftsbank, indem sie Monat für Monat Gewinnspar-Lose erworben haben. „Die genossenschaftliche Idee steht für Solidarität und Förderung der Region. Mit der Spende des VR-mobils wollen wir das Palliativnetz bei der Betreuung und Behandlung schwerkranker Menschen in der Region unterstützen. Wir verbessern die Mobilität des multiprofessionellen Teams und damit die Betreuung der Menschen zu Hause“, unterstrich Stefan Hell bei der Übergabe.

Das VR-mobil steht dem Palliativnetz auf Leasingbasis für drei Jahre zur Verfügung. Der Wert der Spende beläuft sich auf insgesamt ca. 10.000 Euro. Finanziert wird die Spende aus dem Spendentopf des Gewinnsparens der Volksbank Ulm-Biberach eG. In diesem Fall war es das Gewinnspar-Projekt der Auszubildenden des 2. Lehrjahres, dass die Vergabe erst möglich machte: durch ihren Einsatz konnte die Zahl der verkauften Lose deutlich erhöht werden, was den „Spendentopf“ noch voller werden ließ. So dankte Hell den insgesamt 20 beteiligten Nachwuchsbankern noch einmal ausdrücklich für ihr Engagement.

So funktioniert das Gewinnsparen: Ein Los kostet zehn Euro, davon gehen 7,50 Euro auf ein Sparkonto und 2,50 Euro sind der Spieleinsatz. Von diesem werden nach der Abgabenordnung pro Los rund 63 Cent an gemeinnützige Einrichtungen in der jeweiligen Region gespendet. „Mit jedem Los, das unsere Mitglieder und Kunden kaufen, unterstützen diese das gesellschaftliche und soziale Netz in unserer Region“, so der Bankvorstand in seinen Erläuterungen. Das gesamte Spendenaufkommen der Volksbank aus dem Gewinnsparen beträgt jährlich etwa 320.000 Euro.

Neben dem VR-Mobil für das Palliativnetz Ulm gingen aktuell zwei weitere VR-mobile mit in den Einsatz. Eins davon fährt für die Caritas Biberach/Bad Saulgau in Biberach. Ein weiteres, ein VW e-up, ist ebenfalls in Ulm für die Katholische Sozialstation in Ulm-Söflingen unterwegs. Insgesamt sind damit 22 VR-Mobile im Geschäftsgebiet der Volksbank Ulm-Biberach eG für den sozialen Dienst im Einsatz.

Mit den drei VR-mobil-Spenden beteiligt sich die Volksbank Ulm-Biberach eG an einer Aktion der baden-württembergischen Volksbanken Raiffeisenbanken, die in diesem Jahr insgesamt 111 VR-mobile an gemeinnützige Pflege- und Sozialdienste in ganz Baden-Württemberg spenden. In einer Großveranstaltung am 24. Juli auf Schloss Solitude in Stuttgart hat Katrin Altpeter MdL, Ministerin für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren von Baden-Württemberg und Schirmherrin der Aktion „VR-mobil“, die Fahrzeuge offiziell überreicht.