Fertigstellung des Rohbaus im 1. Bauabschnitt

Die Volksbank feierte Richtfest

Rund neun Millionen Euro investiert die Volksbank Ulm-Biberach eG in den Umbau ihrer Niederlassung in Ravensburg. Jetzt ist der Rohbau im 1. Bauabschnitt fertiggestellt, der neue Dachstuhl steht und so konnte gestern am Marienplatz Richtfest gefeiert werden.

Richtfest in der Niederlassung Volksbank Ravensburg
Die beiden Direktoren der Niederlassung, Karl-Josef Gelder und Berthold Hirschmann, begrüßten die rund 80 Gäste des Richtfestes zum 1. Bauabschnitt und bedankten sich bei den Handwerkern für die geleistete Arbeit - konnten sie doch täglich beobachten, wie es vorwärts ging. Sie betonten mit Freude die Einhaltung des Zeit- und Kostenplans und dankten dafür noch einmal allen Beteiligten.

Ravensburg, 30. September 2015. Am gestrigen Dienstag konnte bei der Volksbank in Ravensburg Richtfest für den 1. Bauabschnitt gefeiert werden. Das im historischen Altstadtkern von Ravensburg liegende Gebäude am Marienplatz wird seit rund einem Jahr grundlegend saniert und umgebaut. „Wir konnten täglich beobachten, wie es vorwärts ging. Ich freue mich, dass wir sowohl im Zeit- als auch im Kostenplan liegen und bedanke mich dafür bei allen Beteiligten“, sagte Karl-Josef Gelder, Direktor Unternehmenskunden der Niederlassung in Ravensburg, bei seiner Ansprache vor Mitarbeitern, Handwerkern, Nachbarn und dem Architekten. Darüber hinaus konnte Gelder gemeinsam mit seinem Kollegen Berthold Hirschmann, dem Direktor Privat- und Individualkunden der Niederlassung, auch Vertreter des Aufsichtsrates und des Beirates der Bank begrüßen – ebenso wie den früheren Leiter der Volksbank Ravensburg, Herrn Wolf von Pannwitz.

Gemeinsam blickten sie stolz auf den Baufortschritt: Die Schalterhalle wurde entkernt und das Niveau abgesenkt. Es entstand eine große Halle, die barrierefrei vom Marienplatz wie auch von der Kirchstraße aus erreichbar ist. Ein behindertengerechter Aufzug ist bereits eingebaut – mit ihm sind alle Stockwerke und damit alle Beratungszimmer und Büros zu erreichen. Im Dachgeschoss ist ein neuer Veranstaltungsraum entstanden, mit Zugang auf zwei Terrassen. Von denen aus habe man, so betonen die beiden Direktoren mit Stolz, aufgrund der hohen Lage einen wunderbaren Blick über die Altstadt Ravensburgs. Besonders betonte Gelder die hervorragende Zusammenarbeit mit den Handwerkern und dankte ihnen für die gute Bauausführung. „Es geht Hand in Hand. Die Aufträge wurden an Firmen und Kunden aus unserem Geschäftsgebiet vergeben. Somit fördern wir auch die regionale Wirtschaft in und um Ravensburg. Für uns ganz selbstverständlich, dass wir mit unserer großen Investition heimische Handwerker beauftragen – verdienen doch auch wir unser Geld in der Region“, so der Direktor.

Nach dem launigen Richtspruch durch Zimmermannsmeister Christoph Pfender berichtete der Sprecher des Vorstandes der Volksbank Ulm-Biberach eG, Ralph Blankenberg, dass die Bank bei ihrem Ravensburger Großprojekt mit einer Investitionssumme von bis zu neun Millionen Euro rechne. Gleichzeitig betonte er, dass es der seit rund 110 Jahren am Marienplatz ansässigen Bank wichtig war, diesen guten Standort zu erhalten. Er bedankte sich ebenfalls bei den Handwerkern für die geleistete Arbeit und freute sich mit den Kollegen vor Ort auf das neue und modern umgestaltete Gebäude, welches den Kunden der Bank hohe Standards in Sachen Diskretion und Kundenfreundlichkeit und den rund 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen verbesserten Arbeitsplatz bieten werde.

Der Bankbetrieb läuft während der gesamten Bauphase im unmittelbar angrenzenden Bankgebäude Kirchstraße unverändert weiter. „Dies war und ist jedoch sowohl für die Mitarbeiter als auch die Nachbarn oftmals nur schwer erträglich. Lärm, Staub und Erschütterungen bestimmten über viele Monate hinweg unseren Tagesbetrieb“, so berichtet Gelder. Es war ihm daher ein besonderes Anliegen, sich bei allen anwesenden Nachbarn mit einem Geschenk für deren Verständnis zu bedanken. Lobend erwähnt wurde von ihm auch die gute Zusammenarbeit mit den städtischen Behörden bei der Baugenehmigung.

Der Bezug des Hauses Marienplatz und damit der Abschluss des 1. Bauabschnittes werde für Anfang März 2016 erwartet, danach erfolge der Umbau des angrenzenden Gebäudes in der Kirchstraße – welcher bis Ende 2016 angesetzt ist. Dort werden dann neben den eigengenutzten Bankräumen ein kleines Ladengeschäft, weitere Büroräume und eine zur Vermietung stehende Penthauswohnung zu finden sein.