Volksbankforum in Bad Schussenried

„Das genossenschaftliche Prinzip“ á la Marlies Blume

Die kultige Dialekt-Queen Marlies Blume mit ihrer humorvollen Definition des genossenschaftlichen Prinzips zu Gast beim diesjährigen Volksbankforum in Bad Schussenried. Die Volksbank Ulm-Biberach eG zeigt sich trotz schwierigem Umfeld mit den Zahlen der aktuellen Entwicklung durchaus zufrieden.

Spendenübergabe beim Volksbankforum in Bad Schussenried

Bad Schussenried, 18. Oktober 2017. In der mit rund 200 Gästen gut besuchten Stadthalle in Bad Schussenried informierte am Dienstagabend Stefan Hell, Vorstandsmitglied der Volksbank Ulm-Biberach eG, gemeinsam mit dem Regionaldirektor Josef Schneiderhan, die Mitglieder und Kunden aus Bad Schussenried und Bad Buchau über die aktuelle Wirtschaftslage und Geschäftsentwicklung. Hans Steyer, Bürgermeister-Stellvertreter, überbrachte die Grußworte der Stadt. Im Anschluss an den offiziellen Teil „fesselte“ die kultige Dialekt-Queen Marlies Blume das Publikum mit ihrer herzerfrischenden, schwäbischen und humorvollen Definition vom genossenschaftlichen Prinzip. „Singend und tanzend fegt sie dabei wie ein Wirbelwind über die Bühne und serviert auf humorvolle Art kluge Denkansätze“, so die Würdigung vieler Gäste.

Die Volksbank zeigt sich trotz schwierigem Umfeld zufrieden mit der Entwicklung

„Andauernde Niedrigzinspolitik, fortschreitende Digitalisierung sowie zunehmende Regulatorik belasten auch weiterhin die Finanzwirtschaft“, betont Hell. „Dennoch sind wir mit den Zahlen des Geschäftsjahres 2016 rundum zufrieden und die aktuellen Entwicklungen lassen auch ein vernünftiges Ergebnis für 2017 erwarten“, fährt er mit Blick auf die Gesamtbankzahlen, als auch auf die Zahlen der Regionaldirektion Biberach fort.

Einem wiederum soliden Zuwachs bei Einlagen und Krediten steht trotzdem ein rückläufiger Zinsüberschuss gegenüber, welcher hauptsächlich in der anhaltenden Null- und Negativzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) begründet liegt. Der Provisionsüberschuss hingegen verzeichnet derzeit ein deutliches Plus. Diese insgesamt positive Entwicklung sei vor allem auf einen unverändert stabilen Verlauf des Kundengeschäfts zurückzuführen. Die Bilanzsumme hat sich im vergangenen Jahr um 44 Mio. Euro auf 2,6 Mrd. Euro erhöht, und konnte auch zum aktuellen Zeitpunkt leicht gesteigert werden. „Dabei geht es uns nicht um eine Gewinnmaximierung um jeden Preis, sondern vielmehr legen wir Wert auf ein qualitatives und nachhaltiges Wachstum“, erklärt Schneiderhan. „Transparenz, Fairness und Vertrauen werden in unserem Haus großgeschrieben und von unseren Mitgliedern und Kunden geschätzt“, fährt er fort. „Gut im Plan“ liege auch die Regionaldirektion Biberach. Dennoch stellt das bereits vom Vorstand angesprochene schwierige Umfeld auch die Volksbank in Biberach vor Herausforderungen, welche es zu bewältigen gilt.

Regionales Engagement

Die Volksbank Ulm-Biberach eG lebt das sogenannte „Regionalprinzip“ und übernimmt damit gezielt Verantwortung für die Region. „Als Genossenschaftsbank ist es uns daher ein besonderes Anliegen Vereine, soziale Einrichtungen und gemeinnützige Institutionen unserer Region zu unterstützen“, betont Peter Weggenmann, Leiter Privat- und Geschäftskunden der Volksbank in Biberach, bei der Überreichung der diesjährigen Schwerpunktspenden gemeinsam mit seinem Kollegen Dominik Seeburger, Leiter Kundenservice. In Bad Schussenried gingen dabei 5.000 Euro an die Bürgerstiftung sowie 2.500 Euro an den Verein Brauchtumspflege Magnus-, Heimat- und Kinderfest e.V.. Der Verein für die Veranstaltung des Adelindis Heimat- und Kinderfestes e.V. aus Bad Buchau konnte sich ebenso über 2.500 Euro freuen. Insgesamt konnte die Genossenschaftsbank bislang rund 19.000 Euro an gemeinnützige und soziale Einrichtungen in Bad Schussenried und Bad Buchau vergeben.

Mit Crowdfunding gemeinsam Projekte verwirklichen

Unter dem Motto „Viele schaffen mehr“ hilft die Volksbank zudem über ihre Crowdfunding-Plattform bei der Realisierung verschiedener Projekte in ihrem Geschäftsgebiet. Dies ermöglichte zum Beispiel die Beschaffung einer „mobilen Sanitätswache“ des Deutschen Roten Kreuzes zur Sicherstellung der medizinischen Erstversorgung bei Veranstaltungen im Raum Biberach. Mit Hilfe zahlreicher finanzieller Projekt-Unterstützer und einer Bezuschussung von knapp 9.000 Euro durch die Volksbank konnten insgesamt 53.448 Euro für die Anschaffung der „mobilen Sanitätswache“ gesammelt werden.