Volksbankforum in Biberach

Franz Josef Radermacher spricht über Globalisierung und Nachhaltigkeit

Professor Dr. Dr. Dr. h. c. Franz Josef Radermacher zu Gast beim diesjährigen Volksbankforum in Biberach. Die Volksbank Ulm-Biberach eG zeigt sich trotz schwierigem Umfeld mit den Zahlen der aktuellen Entwicklung durchaus zufrieden.

Spendenübergabe beim Volksbankforum in Biberach

Biberach, 25. Oktober 2017. In der mit rund 670 Gästen gut besuchten Stadthalle in Biberach informierte am Dienstagabend Ralph P. Blankenberg, Vorstandssprecher der Volksbank Ulm-Biberach eG, gemeinsam mit dem Regionaldirektor Josef Schneiderhan, die Mitglieder und Kunden über die aktuelle Wirtschaftslage und Geschäftsentwicklung. Erster Bürgermeister Roland Wersch überbrachte die Grußworte der Stadt. Im Anschluss an den offiziellen Teil „fesselte“ Franz Josef Radermacher, Vorstand des Forschungsinstituts für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung und Professor für Informatik an der Universität Ulm, das Publikum mit seinen interessanten Ausführungen zu dem Thema „Globalisierung, Nachhaltigkeit, Zukunft – sind wir noch zu retten?!“. „Ein hörenswerter, wie auch aktueller Vortrag, der absolut in die Zeit passt und zum Nachdenken anregt“, so die Würdigung vieler Gäste.

Die Volksbank zeigt sich trotz schwierigem Umfeld zufrieden mit der Entwicklung

„Andauernde Niedrigzinspolitik, fortschreitende Digitalisierung sowie zunehmende Regulatorik belasten auch weiterhin die Finanzwirtschaft“, betont Blankenberg. „Dennoch sind wir mit den Zahlen des Geschäftsjahres 2016 rundum zufrieden und die aktuellen Entwicklungen lassen auch ein vernünftiges Ergebnis für 2017 erwarten“, fährt er mit Blick auf die Gesamtbankzahlen, als auch auf die Zahlen der Regionaldirektion Biberach fort.

Einem wiederum soliden Zuwachs bei Einlagen und Krediten steht trotzdem ein rückläufiger Zinsüberschuss gegenüber, welcher hauptsächlich in der anhaltenden Null- und Negativzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) begründet liegt. Der Provisionsüberschuss hingegen verzeichnet derzeit ein deutliches Plus. Diese insgesamt positive Entwicklung sei vor allem auf einen unverändert stabilen Verlauf des Kundengeschäfts zurückzuführen. Die Bilanzsumme hat sich im vergangenen Jahr um 44 Mio. Euro auf 2,6 Mrd. Euro erhöht, und konnte auch zum aktuellen Zeitpunkt leicht gesteigert werden. „Dabei geht es uns nicht um eine Gewinnmaximierung um jeden Preis, sondern vielmehr legen wir Wert auf ein qualitatives und nachhaltiges Wachstum“, erklärt Schneiderhan. „Transparenz, Fairness und Vertrauen werden in unserem Haus großgeschrieben und von unseren Mitgliedern und Kunden geschätzt“, fährt er fort. „Gut im Plan“ liege auch die Regionaldirektion Biberach. Dennoch stellt das bereits vom Vorstand angesprochene schwierige Umfeld auch die Volksbank in Biberach vor Herausforderungen, welche es zu bewältigen gilt.

Regionales Engagement

Die Volksbank Ulm-Biberach eG lebt das sogenannte „Regionalprinzip“ und übernimmt damit gezielt Verantwortung für die Region. „Als Genossenschaftsbank ist es uns daher ein besonderes Anliegen Vereine, soziale Einrichtungen und gemeinnützige Institutionen unserer Region zu unterstützen“, betont Dietmar Patent, Leiter für vermögende Kunden der Volksbank in Biberach, bei der Überreichung der diesjährigen Schwerpunktspende gemeinsam mit seinem Kollegen Peter Weggenmann, Leiter Privat- und Geschäftskunden. In Biberach gingen dabei 500 Euro an den Musikverein Laupertshausen e.V.. Von Spenden sogenannter „VRmobile“ – wie zum Beispiel an das Gemeindepsychiatrische Zentrum Biberach sowie an die Wohnungslosenhilfe Biberach e.V.– bis hin zur Beteiligung an verschiedenen Aktionen für den guten Zweck, setzt sich die Volksbank auch in 2017 wieder aktiv für ihre Region ein. Insgesamt konnte die Genossenschaftsbank bislang rund 45.000 Euro an gemeinnützige und soziale Einrichtungen in Biberach vergeben.

Mit Crowdfunding gemeinsam Projekte verwirklichen

Unter dem Motto „Viele schaffen mehr“ hilft die Volksbank zudem über ihre Crowdfunding-Plattform bei der Realisierung verschiedener Projekte in ihrem Geschäftsgebiet. Dies ermöglichte zum Beispiel die Beschaffung einer „mobilen Sanitätswache“ des Deutschen Roten Kreuzes zur Sicherstellung der medizinischen Erstversorgung bei Veranstaltungen im Raum Biberach. Mit Hilfe zahlreicher finanzieller Projekt-Unterstützer und einer Bezuschussung von knapp 8.000 Euro durch die Volksbank konnten insgesamt 53.448 Euro für die Anschaffung der „mobilen Sanitätswache“ gesammelt werden.