Volksbankforum in Ravensburg

Franz Josef Radermacher spricht über Globalisierung und Nachhaltigkeit

Professor Dr. Dr. Dr. h. c. Franz Josef Radermacher zu Gast beim diesjährigen Volksbankforum in Ravensburg. Die Volksbank Ulm-Biberach eG zeigt sich trotz schwierigem Umfeld mit den Zahlen der aktuellen Entwicklung durchaus zufrieden.

Prof. Dr. Dr. Dr. h. c. Franz Josef Radermacher zu Gast beim Volksbankforum in Ravensburg

Ravensburg, 05. Oktober 2017. Das Aufsichtsratsmitglied Karl Otto Gieseke konnte in der Oberschwabenhalle in Ravensburg rund 450 Gäste begrüßen. Stefan Hell, Vorstandsmitglied der Volksbank Ulm-Biberach eG, informierte gemeinsam mit den Regionaldirektoren Berthold Hirschmann und Karl-Josef Gelder, die Mitglieder und Kunden der Volksbank über die aktuelle Wirtschaftslage und Geschäftsentwicklung. Im Anschluss an den offiziellen Teil „fesselte“ Franz Josef Radermacher, Vorstand des Forschungsinstituts für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung und Professor für Informatik an der Universität Ulm, das Ravensburger Publikum mit seinen interessanten Ausführungen zu dem Thema „Globalisierung, Nachhaltigkeit, Zukunft – sind wir noch zu retten?!“. „Ein hörenswerter, wie auch aktueller Vortrag, der absolut in die Zeit passt und zum Nachdenken anregt“, so die Würdigung vieler Gäste.

Die Volksbank in Ravensburg zeigt sich trotz schwierigem Umfeld zufrieden mit der Entwicklung

„Andauernde Niedrigzinspolitik, fortschreitende Digitalisierung sowie zunehmende Regulatorik belasten auch weiterhin die Finanzwirtschaft“, betont Hell. „Dennoch sind wir mit den Zahlen des Geschäftsjahres 2016 rundum zufrieden und die aktuellen Entwicklungen lassen auch ein vernünftiges Ergebnis für 2017 erwarten“, fährt er mit Blick auf die Gesamtbankzahlen, als auch auf die Zahlen der Region Ravensburg fort.

Einem wiederum soliden Zuwachs bei Einlagen und Krediten steht trotzdem ein rückläufiger Zinsüberschuss gegenüber, welcher hauptsächlich in der anhaltenden Null- und Negativzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) begründet liegt. Der Provisionsüberschuss hingegen verzeichnet derzeit ein deutliches Plus. Diese insgesamt positive Entwicklung sei vor allem auf einen unverändert stabilen Verlauf des Kundengeschäfts zurückzuführen. Die Bilanzsumme hat sich im vergangenen Jahr um 44 Mio. Euro auf 2,6 Mrd. Euro erhöht, und konnte auch zum aktuellen Zeitpunkt leicht gesteigert werden. „Dabei geht es uns nicht um eine Gewinnmaximierung um jeden Preis, sondern vielmehr legen wir Wert auf ein qualitatives und nachhaltiges Wachstum“, erklärt Hirschmann. Sein Kollege Gelder ergänzt: „Transparenz, Fairness und Vertrauen werden in unserem Haus großgeschrieben und von unseren Mitgliedern und Kunden geschätzt“. Die Region Ravensburg liegt mit einem innerhalb der Gesamtbank überdurchschnittlichen Wachstum im Anlage- und Kreditbereich „sehr gut im Plan“. Dennoch stellt das bereits vom Vorstand angesprochene schwierige Umfeld auch die Volksbank in Ravensburg vor Herausforderungen, welche es zu bewältigen gilt.

Regionales Engagement

Die Volksbank Ulm-Biberach eG lebt das sogenannte „Regionalprinzip“ und übernimmt damit gezielt Verantwortung für die Region. „Als Genossenschaftsbank ist es uns daher ein besonderes Anliegen Vereine, soziale Einrichtungen und gemeinnützige Institutionen unserer Region zu unterstützen“, betont Gelder. Von Spenden sogenannter „VRmobile“ – wie zum Beispiel an die Caritas Kinderstiftung und das Deutsche Rote Kreuz in Ravensburg – über die Unterstützung von Projekten über ihre Crowdfunding-Plattform bis hin zur Beteiligung an verschiedenen Aktionen für den guten Zweck, setzt sich die Volksbank aktiv für ihre Region ein. Insgesamt konnte die Genossenschaftsbank bislang rund 170.000 Euro an gemeinnützige und soziale Einrichtungen in den Regionen ihres Geschäftsgebiets verteilen.