Volksbankforum in Senden

„Das genossenschaftliche Prinzip“ á la Marlies Blume

Die kultige Dialekt-Queen Marlies Blume mit ihrer humorvollen Definition des genossenschaftlichen Prinzips zu Gast beim diesjährigen Volksbankforum in Senden. Die Volksbank Ulm-Biberach eG zeigt sich trotz schwierigem Umfeld mit den Zahlen der aktuellen Entwicklung durchaus zufrieden.

Spendenübergabe beim Volksbankforum in Senden

Senden, 24. Oktober 2017. In dem mit rund 400 Gästen gut besuchten Bürgerhaus in Senden informierte am Montagabend Astrid Piela, Vorstandsmitglied der Volksbank Ulm-Biberach eG, gemeinsam mit den Regionaldirektoren Elmar Betz und Jürgen Dworschak die Mitglieder und Kunden über die aktuelle Wirtschaftslage und Geschäftsentwicklung. Bürgermeister Raphael Bögge überbrachte die Grußworte der Stadt. Im Anschluss an den offiziellen Teil „fesselte“ die kultige Dialekt-Queen Marlies Blume das Publikum mit ihrer herzerfrischenden, schwäbischen und humorvollen Definition vom genossenschaftlichen Prinzip. „Singend und tanzend fegt sie dabei wie ein Wirbelwind über die Bühne und serviert auf humorvolle Art kluge Denkansätze“, so die Würdigung vieler Gäste.

Die Volksbank zeigt sich trotz schwierigem Umfeld zufrieden mit der Entwicklung

„Andauernde Niedrigzinspolitik, fortschreitende Digitalisierung sowie zunehmende Regulatorik belasten auch weiterhin die Finanzwirtschaft“, betont Piela. „Dennoch sind wir mit den Zahlen des Geschäftsjahres 2016 rundum zufrieden und die aktuellen Entwicklungen lassen auch ein vernünftiges Ergebnis für 2017 erwarten“, fährt sie mit Blick auf die Gesamtbankzahlen, als auch auf die Zahlen der Regionaldirektion Illertal fort.

Einem wiederum soliden Zuwachs bei Einlagen und Krediten steht trotzdem ein rückläufiger Zinsüberschuss gegenüber, welcher hauptsächlich in der anhaltenden Null- und Negativzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) begründet liegt. Der Provisionsüberschuss hingegen verzeichnet derzeit ein deutliches Plus. Diese insgesamt positive Entwicklung sei vor allem auf einen unverändert stabilen Verlauf des Kundengeschäfts zurückzuführen. Die Bilanzsumme hat sich im vergangenen Jahr um 44 Mio. Euro auf 2,6 Mrd. Euro erhöht, und konnte auch zum aktuellen Zeitpunkt leicht gesteigert werden. „Dabei geht es uns nicht um eine Gewinnmaximierung um jeden Preis, sondern vielmehr legen wir Wert auf ein qualitatives und nachhaltiges Wachstum“, erklärt Dworschak. Sein Kollege Betz ergänzt: „Transparenz, Fairness und Vertrauen werden in unserem Haus großgeschrieben und von unseren Mitgliedern und Kunden geschätzt“. Positiv entwickelte sich auch die Regionaldirektion Illertal. Dennoch stellt das bereits vom Vorstand angesprochene schwierige Umfeld auch die Volksbank vor Herausforderungen, welche es zu bewältigen gilt.

Regionales Engagement

Die Volksbank Ulm-Biberach eG lebt das sogenannte „Regionalprinzip“ und übernimmt damit gezielt Verantwortung für die Region. „Als Genossenschaftsbank ist es uns daher ein besonderes Anliegen Vereine, soziale Einrichtungen und gemeinnützige Institutionen unserer Region zu unterstützen“, betont Dworschak bei der Überreichung der diesjährigen Schwerpunktspende. Dabei gingen 2.000 Euro an die Grundschule in Ay zur Unterstützung des Projekts „Gewaltfrei lernen“. Außerdem konnte sich in 2017 unter anderem das Illertal-Gymnasium in Vöhringen über 1.000 Euro für ihre Übungsfirma „Illertal Confiserie“ freuen. Die Pfarrei St. Josef in Senden erhielt 500 Euro für die Anschaffung einer Gartenbank für den Kindergarten St. Christophorus. Insgesamt verteilt die Genossenschaftsbank rund 25.000 Euro an gemeinnützige und soziale Einrichtungen in der Region Illertal.