Volksbankforum in Ulm

Ivo Gönner spricht über die Zukunft der Region Ulm-Biberach

Ivo Gönner zu Gast beim diesjährigen Volksbankforum in Ulm. Die Volksbank Ulm-Biberach eG zeigt sich trotz schwierigem Umfeld mit den Zahlen der aktuellen Entwicklung durchaus zufrieden.

Spendenübergabe beim Volksbankforum in Ulm

Ulm, 19. Oktober 2017. In der mit rund 1.400 Gästen gut besuchten Donauhalle in Ulm informierte am Mittwochabend Ralph P. Blankenberg, Vorstandssprecher der Volksbank Ulm-Biberach eG, gemeinsam mit den Regionaldirektoren Annette Thierer und Mathias Schöferle die Mitglieder und Kunden über die aktuelle Wirtschaftslage und Geschäftsentwicklung. Iris Mann, Bürgermeisterin für Bildung, Soziales und Kultur, überbrachte die Grußworte der Stadt. Im Anschluss an den offiziellen Teil „fesselte“ Ivo Gönner, Oberbürgermeister a.D., Rechtsanwalt und Träger des Verdienstordens des Landes Baden-Württemberg, das Ulmer Publikum mit seinem schwäbischen Witz und Charme sowie seinen interessanten Ausführungen zum Thema „Mitgestalten an der Zukunft der Region Ulm-Biberach“.

Die Volksbank zeigt sich trotz schwierigem Umfeld zufrieden mit der Entwicklung

„Andauernde Niedrigzinspolitik, fortschreitende Digitalisierung sowie zunehmende Regulatorik belasten auch weiterhin die Finanzwirtschaft“, betont Blankenberg. „Dennoch sind wir mit den Zahlen des Geschäftsjahres 2016 rundum zufrieden und die aktuellen Entwicklungen lassen auch ein vernünftiges Ergebnis für 2017 erwarten“, fährt er mit Blick auf die Gesamtbankzahlen, als auch auf die Zahlen der Region Ulm fort.

Einem wiederum soliden Zuwachs bei Einlagen und Krediten steht trotzdem ein rückläufiger Zinsüberschuss gegenüber, welcher hauptsächlich in der anhaltenden Null- und Negativzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) begründet liegt. Der Provisionsüberschuss hingegen verzeichnet derzeit ein deutliches Plus. Diese insgesamt positive Entwicklung sei vor allem auf einen unverändert stabilen Verlauf des Kundengeschäfts zurückzuführen. Die Bilanzsumme hat sich im vergangenen Jahr um 44 Mio. Euro auf 2,6 Mrd. Euro erhöht, und konnte auch zum aktuellen Zeitpunkt leicht gesteigert werden. „Dabei geht es uns nicht um eine Gewinnmaximierung um jeden Preis, sondern vielmehr legen wir Wert auf ein qualitatives und nachhaltiges Wachstum“, erklärt Thierer. Ihr Kollege Schöferle ergänzt: „Transparenz, Fairness und Vertrauen werden in unserem Haus großgeschrieben und von unseren Mitgliedern und Kunden geschätzt“. „Sehr gut im Plan“ liege auch die Region Ulm. Dennoch stellt das bereits vom Vorstand angesprochene schwierige Umfeld auch die Volksbank vor Herausforderungen, welche es zu bewältigen gilt.

Regionales Engagement

Die Volksbank Ulm-Biberach eG lebt das sogenannte „Regionalprinzip“ und übernimmt damit gezielt Verantwortung für die Region. „Als Genossenschaftsbank ist es uns daher ein besonderes Anliegen Vereine, soziale Einrichtungen und gemeinnützige Institutionen unserer Region zu unterstützen“, betont Thierer bei der Überreichung der diesjährigen Schwerpunktspenden. Dabei gingen 5.000 Euro an die Lebenshilfe Donau Iller für die Anschaffung einer neuen Sofalandschaft. Ebenso über 5.000 Euro freuen konnte sich der Verein Frauen helfen Frauen. Die Tafelläden in Ulm, Neu-Ulm, Blaustein, Langenau und Wiblingen wurden in 2017 mit 6.000 Euro unterstützt. Insgesamt konnte die Genossenschaftsbank damit bislang rund 105.000 Euro an gemeinnützige und soziale Einrichtungen in der Region Ulm verteilen.