Volksbank Ulm-Biberach klimaneutrales Unternehmen

Ziel ein Jahr früher als geplant erreicht

Ihr Ziel der „CO2-Neutralität bis 2021“ hat die Volksbank Ulm-Biberach eG bereits in diesem Jahr erreicht. Neben zahlreichen Bestrebungen ihren CO2-Ausstoß kontinuierlich zu reduzieren, kompensierte die Genossenschaftsbank die verbleibenden, nicht vermeidbaren 1.172 Tonnen CO2-Emission des vergangenen Jahres vollständig mit der Unterstützung eines Klimaschutzprojekts für nachhaltige Forstwirtschaft in der Amazonas Region Madre de Dios, Peru.

Volksbank Ulm-Biberach klimaneutrales Unternehmen
Freude beim Gesamtvorstand über das Erreichen der CO2-Neutralität der Volksbank ein Jahr früher als geplant.

Ulm, 21. September 2020. Erst vor wenigen Monaten hatte die Bank den ersten Meilenstein auf dem Weg zur vollständigen Klimaneutralität erreicht und ihren gesamten Fuhrpark klimaneutral gestellt. Heute verkündete Ralph P. Blankenberg, Vorstandssprecher der Volksbank Ulm-Biberach eG: „Ab sofort arbeiten wir zu 100 Prozent klimaneutral und haben somit ein wichtiges Ziel bereits ein Jahr früher als geplant erreicht.“

Im letzten Jahr hatte die Volksbank begonnen, hierfür alle wichtigen Daten zu erfassen, zu prüfen, wo der Ausstoß an Treibhausgasen reduziert oder sogar vermieden werden kann, und sich zum Ziel gesetzt bis 2021 eine „CO2-Bilanz von null“ zu erreichen. „Dank des großen Engagements aller Beteiligten ist es uns gelungen, alle Anforderungen zügig zu erfüllen und die Stellschrauben für weitere Reduzierungen aufzudecken“, freut sich der Vorstandssprecher. Allerdings könne „kein Unternehmen sämtliche CO2-Emissionen vermeiden“, erklärte Vorstandskollege Stefan Hell. „Auch unsere Reduzierungspotenziale unterliegen technischen und wirtschaftlichen Grenzen.“ In ihrer Bilanzierung hat die Volksbank alle direkten, indirekten und mobilen Emissionen berücksichtigt, entstanden durch Energienutzung (Strom und Fernwärme), Dienstreisen, Anschaffung elektronischer Geräte (PCs, Notebooks, Geldausgabeautomaten etc.), durch Arbeitswege der Mitarbeiter, Papier- und Wasserverbrauch sowie durch die Verpflegung bei Besprechungen und Kundenterminen. Nicht zuletzt hat die Bank auch alle Emissionen durch interne und externe Veranstaltungen mit in die Berechnung einfließen lassen. Die in Summe so entstandenen, nicht vermeidbaren 1.172 Tonnen Kohlendioxid (inklusive der bereits kompensierten 131 Tonnen für den Fuhrpark) hat die Bank vollständig durch den Erwerb von CO2-Minderungszertifikaten mit Verified Carbon Standard ausgeglichen. Über ihren Partner, die First Climate AG, wird dabei das Klimaschutzprojekt „Vermiedene Abholzung in der Amazonas Region Madre de Dios, Peru“ zur nachhaltigen Forstwirtschaft unterstützt. „Hier haben wir Gewissheit, dass unsere Gelder sinnvoll investiert sind und übernehmen gleichzeitig Verantwortung sowohl für unsere Region als auch für die Welt. Im konkreten Fall helfen wir, ein Stück des Amazonas-Regenwaldes zu sichern“, so Vorstandsmitglied Alexander André Schulze.

Aber auch für die Zukunft steht für den Gesamtvorstand fest: „Reduzieren kommt vor Kompensieren! Unser erklärtes Ziel ist es, den ökologischen Fußabdruck unseres Hauses weiter kontinuierlich zu verringern.“ Als eine mögliche Stellschraube sehen die Vorstände dabei den größten Emissionsfaktor, den Arbeitsweg der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, der bezogen auf die Gesamtemission der Bank 2019 bei 51 Prozent lag. Darüber hinaus ergreift die Volksbank bereits zahlreiche Maßnahmen, um ihren Fußabdruck zu reduzieren: wie die seit 2012 jährlich stattfindende Baumpflanzaktion, der Bezug von 100 Prozent Naturstrom, Elektroauto und Fahrräder, den konsequenten Einkauf fair gehandelter und biologischer Erzeugnisse, die Vergabe von Hochbeeten an Schulen und Kindergärten sowie die Pflege zweier Bienenvölker auf dem Dach ihrer Hauptstelle, um nur einige Beispiele zu nennen. Darauf wird das Genossenschaftsinstitut auch in Zukunft aufbauen und die Maßnahmen weiter ausbauen, kündigten die drei Vorstände an.