Stefan-Rahl-Grundschule

Kategorie Ökologie, 1. Platz

Schüler im Einsatz auf der Streuobstwiese
Schüler im Einsatz auf der Streuobstwiese

Wie wurde Verantwortung übernommen und welche Zielsetzung wurde dabei verfolgt?

Die Schule hat eine eigene Streuobstwiese, die in Eigenverantwortung bewirtschaftet wird: Die Schülerinnen und Schüler pflanzen und pflegen die Bäume und die Wiese, gemeinsam mit den Lehrkräften. Nach der Ernte wird Saft gepresst, der zudem verkauft wird.

Ziele sind das Lernen von Nachhaltigkeit des eigenen Tuns, das Übernehmen von Verantwortung, das Ausüben einer naturnahen Tätigkeit und das gemeinsame Erleben. Da wir eine inklusive Schule sind, steht zusätzlich im Fokus, jedem Kind bei diesem Projekt eine angemessene Aufgabe zuzuweisen.

 

Wer profitiert davon und welche Bedarfssituation spricht für die Verantwortungsübernahme?

Jeder Einzelne der Beteiligten zieht einen persönlichen Gewinn daraus. Auch die Schulgemeinschaft als solche wird durch das gemeinsame Handeln gestärkt. Langfristige Ziele sind dabei das Erleben und begreifen von Nachhaltigkeit, sowie der Erhalt eines naturnahen Raumes, der allen nutzt und die Einsicht, jeder Einzelne kann zum Erhalt und Verbesserung unserer Umwelt seinen Beitrag leisten.

 

Wie nachhaltig ist das Projekt?

Die Schülerinnen und Schüler erleben im Verlauf ihrer Grundschulzeit die zwangsläufigen Veränderungen auf der Streuobstwiese und die notwendigen Maßnahmen, damit diese Kulturlandschaftsform erhalten bleibt. Das Projekt gehört zum Selbstverständnis der Schule und ist in den Jahresablauf integriert. Es stärkt die Schulgemeinschaft im besten Sinne. Viele Schüler beteiligen sich auch in ihrer Freizeit an notwendigen Arbeiten. Gerade für Schüler mit festgestelltem Förderbedarf (Inklusion) steigern die Arbeiten auf der Wiese ihr Selbstwertgefühl in besonderem Maße. Die Schülerinnen und Schüler zeigen einen sehr hohen emotionalen Bezug zu "ihrer" Wiese.