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Aufsichtsrat Harald Seifert

Inside Aufsichtsrat

Harald Seifert 

Unternehmer. Aufsichtsratsvorsitzender. Visionär.

Er führt eines der größten Logistikunternehmen Deutschlands und prägt als Aufsichtsratsvorsitzender unsere Bank. Im Gespräch mit Harald Seifert geht es um Verantwortung, Unternehmertum, Generationenvertrauen – und warum „von nichts kommt nichts“ für ihn mehr ist, als ein Leitsatz.

Inside Aufsichtsrat - Harald Seifert • Länge: 01:49

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Video von Aufsichtsrat Harald Seifert

Harald Seifert
im Interview

Aufsichtsrat Harald Seifert

Unternehmer aus Überzeugung

Herr Seifert, Sie führen eines der größten Logistikunternehmen Deutschlands. Was hat Sie ursprünglich in diese Branche gebracht?

Das war eigentlich ganz einfach: Mein Vater hat die Firma nach dem Krieg gegründet, ich bin 1976 eingestiegen – damals mit fünf Mitarbeitenden. Heute sind es rund 3.500 an 50 Standorten. Logistik ist der Blutkreislauf der Wirtschaft. Wir sind überall mit drin – das ist unglaublich spannend.

Kam für Sie jemals etwas anderes in Frage?

Nein, ich bin da reingewachsen. Schon als „Bub“ war ich sonntags dabei, wenn mein Vater die Fahrer verabschiedete. Das war unsere DNA. Für mich war klar: Das ist mein Weg!

Ihr Vater hat das Unternehmen 1947 gegründet – was haben Sie von ihm gelernt?

Er war mein großes Vorbild. Sein Leitsatz war: „Von nichts kommt nichts.“ Das prägt mich bis heute. Man muss immer einen Millimeter mehr tun, damit ein Millimeter mehr herauskommt. Diese Haltung wünsche ich mir manchmal auch für unser Land.

Gibt es einen Moment, der Sie als Unternehmer besonders geprägt hat?

Ganz klar: der Mauerfall 1989. Ich war am zweiten Tag drüben in Gera – ohne Plan, einfach neugierig. Und plötzlich standen da kleine Spediteure mit alten LKWs. Da habe ich gedacht: Das ist unsere Chance! Wir haben sofort angefangen, Niederlassungen aufzubauen – ohne Telefon, ohne Handy. Das war Pionierzeit.

Verantwortung im Aufsichtsrat

Was bringt ein Unternehmerblick in den Aufsichtsrat ein – wo sehen Sie Ihren Mehrwert?

Der Aufsichtsrat ist wichtig, weil dort Menschen aus verschiedenen Branchen zusammenkommen. Das gibt der Bank Stabilität und Weitblick. Wir begleiten die Bank, geben Rat und achten darauf, dass Kundinnen und Kunden sowie Vorstände gleichermaßen profitieren. Vielfalt im Gremium ist entscheidend.

Wie sehen Sie die Volksbank bei der digitalen Transformation?

Sehr gut aufgestellt. Digitalisierung, KI, Prozessoptimierung – da passiert viel. Die Volksbank geht das mutig an. Das wird in Zukunft entscheidend, auch wegen des Fachkräftemangels.

„Meine Bank fürs Leben“ – Vertrauen über Generationen

Was bedeutet für Sie der Leitsatz „Meine Bank fürs Leben“?

Ich finde ihn genial. Er begleitet uns von der Geburt bis ins Alter. Ich bin gerade Opa geworden und habe für meine Enkelin als sie eine Woche alt war ein Konto eröffnet. Das ist „Meine Bank fürs Leben“. Sie wird in 20 Jahren darauf zurückschauen. Das ist Vertrauen über Generationen.

Blick nach vorn

Was wünschen Sie sich von der nächsten Unternehmergeneration?

Mut. Eigenverantwortung. Leistung. Wer etwas bewegen will, kann das heute mehr denn je. Ich halte es da ganz mit dem Spruch meines Vaters: „Von nichts kommt nichts.“ Jeder kann gestalten. Work-Life-Balance ist okay, aber man muss wissen, dass Einsatz sich lohnt. Wir haben tolle Azubis, pfiffige junge Leute – das macht Hoffnung.

Heimat

Und was bedeutet für Sie persönlich Heimat Ulm?

Ulm ist toll. Eine Stadt mit idealer Lage, groß genug zum Wirtschaften, klein genug zum Heimkommen. Wenn ich unterwegs bin, freue ich mich immer, zurückzukehren. In Ulm, um Ulm und um Ulm herum – das passt einfach.

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